Unser Gesundheitssystem wird immer teurer, ohne dass Versorgung, Prävention und Gesundheit besser werden. Im Gegenteil, die Leistungen werden auf allen Ebenen gekürzt. Ganze Berufsgruppen vom Katalog der Leistungen ausgeschlossen.
Ärztemangel, Bürokratie, steigende Beiträge und Fehlanreize zeigen: Weitere Einzelreformen und zusätzliche Regulierung reichen nicht aus.
Wir müssen Gesundheitspolitik grundsätzlich neu denken.
Wie kann ein System aussehen, das Gesundheit statt Krankheit belohnt, Eigenverantwortung stärkt, Ärzte von Bürokratie entlastet und mit den vorhandenen Mitteln bessere Versorgung ermöglicht?
Wir sprechen mit drei Persönlichkeiten, die das Thema aus sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten:
Drei Perspektiven – eine zentrale Frage: Wie schaffen wir ein Gesundheitssystem, das menschlich ist, Gesundheit fördert, Verantwortung ermöglicht und Patienten und Ärzten ermöglicht, dass Sie gerne leben und ihren Anteil an der Gemeinschaft einbringen?
Wieviel Realpolitik kann die AfD? Wir prüfen das in der Praxis. Die AfD erlangt im Osten bei fast jedem Zweiten Wahlberechtigten das Vertrauen etwas ändern zu können. Im Westen ist es bereits jeder Vierte, also 25%, Tendenz steigend. Zugleich wird sie durch den politisch geführten Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk und anderen älteren Medien immer wieder als gesichert rechtsextrem und nicht realitätsnah dargestellt. Bei steigender Intensität dieser Vorwürfe und Verzweiflung über zunehmender Wirkungslosigkeit, gibt es zugleich immer bessere alternative Medien, um sich über die AfD-Politiker, ihren Charakter und ihre Positionen selbst ein Bild zu machen. Immer mehr Bürger haben dadurch den Eindruck, dass es nicht um die „Rettung der Demokratie“, sondern um die Ausgrenzung einer starken Opposition unter Missbrauch unserer Steuergelder geht.
CSmedicus will sich selbst ein Bild machen und darüber informieren. Im Fokus stehen die Gesundheitspolitik und die Eckpfeiler der pragmatischen Umsetzung der AfD-Forderungen.
Wir sprechen mit Landrat Robert Sesselmann, der vor drei Jahren als bislang einziger AfD-Politiker zum Landrat (Landkreis Sonneberg) gewählt wurde. Sesselmann hat einen konsolidierten Doppelhaushalt für 2026/27 durchgesetzt, das Krankenhaus in Sonneberg nach der Regiomed-Insolvenz in die Trägerschaft des Kreises übernommen, die Verwaltung digitalisiert und Ausschreibungen beschleunigt, sich für Senioren, für den Berufsschulstandort und die Sanierung der Schulen eingesetzt. Er hat den Scherbenhaufen seiner Vorgänger aufgeräumt – ohne Wunder zu versprechen, aber mit Verantwortung. Doch statt über diese Arbeit wird vor allem über Verfahren gegen ihn berichtet, über Gerichtsurteile, über eine angebliche „Halbzeitbilanz“, die bei den Bürgern vor Ort ganz anders klingt. Die Menschen in Sonneberg sagen: Es ist nicht schlechter geworden. Viele sagen sogar: „Er ist das Beste, was uns passieren konnte“.
Die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 wird als Schicksalswahl für Deutschland beschrieben. Medien wie der Spiegel und der öffentlich-rechtliche Rundfunk bemühen sich, das Profil der AfD als gesichert rechtsextreme Partei zu verfestigen. Dies gelingt jedoch nur begrenzt, da eine inhaltliche Auseinandersetzung weitgehend ausbleibt und die Spitzenkandidaten wenig Angriffsfläche bieten.
Skandale – etwa jener in Potsdam oder die Vetternwirtschaft, die ein Bruchteil der möglichen Wirkungen ausmacht von den Skandalen anderer Parteien – werden medial inszeniert und hochgespielt, erweisen sich jedoch als Eigentor. Der interessierte Zuschauer, Zuhörer merkt, dass medial und seitens Institutionen wie Verfassungsschutz die Unabhängigkeit gefährdet ist. So wurde auch der als Wahlbeeinflussung konzipierte Spiegel-Titel, der den AfD-Spitzenkandidaten Siegmund als „gefährlichsten Mann“ darstellte, zu einer der wirksamsten Unterstützungsmaßnahmen für die AfD.
In diesem Gespräch möchten wir aus nächster Nähe erfahren, welche Veränderungen die AfD in der Gesundheitspolitik anstrebt und welche konkreten Vorstellungen hierzu in Sachsen-Anhalt bestehen. Wie funktionieren die demokratischen Prozesse in der Partei, um zu einem Gesundheitsprogramm zu kommen?
Unsere Gesprächspartnerin ist Frau Dr. Christina Baum. Sie ist Zahnärztin, Bundestagsabgeordnete der AfD und hat ihren Wahlkreis als Direktkandidatin in Sachsen-Anhalt gewonnen. Wir wollen hören, womit Wählerinnen und Wähler rechnen können, wenn sie der AfD die Chance geben, zu zeigen, was tatsächlich in der Partei steckt.