Die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 wird als Schicksalswahl für Deutschland beschrieben. Medien wie der Spiegel und der öffentlich-rechtliche Rundfunk bemühen sich, das Profil der AfD als gesichert rechtsextreme Partei zu verfestigen. Dies gelingt jedoch nur begrenzt, da eine inhaltliche Auseinandersetzung weitgehend ausbleibt und die Spitzenkandidaten wenig Angriffsfläche bieten.
Skandale – etwa jener in Potsdam oder die Vetternwirtschaft, die ein Bruchteil der möglichen Wirkungen ausmacht von den Skandalen anderer Parteien – werden medial inszeniert und hochgespielt, erweisen sich jedoch als Eigentor. Der interessierte Zuschauer, Zuhörer merkt, dass medial und seitens Institutionen wie Verfassungsschutz die Unabhängigkeit gefährdet ist. So wurde auch der als Wahlbeeinflussung konzipierte Spiegel-Titel, der den AfD-Spitzenkandidaten Siegmund als „gefährlichsten Mann“ darstellte, zu einer der wirksamsten Unterstützungsmaßnahmen für die AfD.
In diesem Gespräch möchten wir aus nächster Nähe erfahren, welche Veränderungen die AfD in der Gesundheitspolitik anstrebt und welche konkreten Vorstellungen hierzu in Sachsen-Anhalt bestehen. Wie funktionieren die demokratischen Prozesse in der Partei, um zu einem Gesundheitsprogramm zu kommen?
Unsere Gesprächspartnerin ist Frau Dr. Christina Baum. Sie ist Zahnärztin, Bundestagsabgeordnete der AfD und hat ihren Wahlkreis als Direktkandidatin in Sachsen-Anhalt gewonnen. Wir wollen hören, womit Wählerinnen und Wähler rechnen können, wenn sie der AfD die Chance geben, zu zeigen, was tatsächlich in der Partei steckt.