16.06.2026 — Nachrichten
iebe Community,
Liebe Community,
Die Bundeszentrale für politische Bildung nennt als Beispiel für „gefährliche Verschwörungstheorienʺ:
„Verschwörungstheoretiker und Verschwörungstheoretikerinnen verbreiten zum Beispiel die falsche Theorie, dass Impfen Autismus auslöst. Wenn Menschen an diese Theorie glauben, lassen sie vielleicht ihre Kinder nicht mehr impfen. Dann können sich gefährliche Krankheiten schneller verbreiten.ʺ
Auch das RKI lässt verlauten:
„In vielen großangelegten internationalen Studien wurde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und dem Auftreten von Autismus-Spektrum-Störungen geben könnte. Das Ergebnis: Autismus tritt bei geimpften und ungeimpften Kindern gleich häufig auf.ʺ
Dummerweise verdichten sich aber in jüngerer Zeit wissenschaftlich begründbare Hinweise, dass Routine-Kinderimpfungen einen Risikofaktor für Autismus-Spektrum-Störungen darstellen.
So berichtete tkp.at am 19.11.2025:
über eine italienische Studie:
und am 14.5.2026
über eine US-amerikanische Studie,
die eben dieses Ergebnis zutage förderten.
Vielleicht sollte sich die Bundeszentrale für politische Bildung doch ein anderes Beispiel für die Exemplifizierung von „gefährlichenʺ Verschwörungstheorien ausdenken. Thesen, die Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion sind, eignen sich dafür bereits im Ansatz nicht.
Und das RKI wäre, wenn es seinen wissenschaftlichen Anspruch einlösen will, gut beraten, nicht so zu tun, als sei die These von einem Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus widerlegt.