30.07.2026 — Nachrichten
Nachdem eine gesunde US-Amerikanerin gegen ihren Willen in Quarantäne gesteckt wurde – trotz eines negativen Hantavirus-Tests –, kam heraus, dass die DARPA, eine Behörde des Verteidigungsministeriums, solche Szenarien schon 2016 erforschte.
Im Jahr 2016 startete die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) das Projekt Prometheus. Dabei handelt es sich um ein militärisches Forschungsprogramm, das mithilfe eines molekularen Tests und computergestützter Modellierung feststellen soll, ob eine Person ohne Symptome «wahrscheinlich Krankheiten verbreitet». Ziel war es, Quarantäne und medizinische Eingriffe zu ermöglichen – vor Ausbruch der Krankheit.
Wie der US-Journalist Jon Fleetwood berichtet, wurde diese Information enthüllt, nachdem das US-Gesundheitsministerium (HHS) kürzlich eine symptomfreie Amerikanerin gegen ihren Willen zur Quarantäne nötigte, nachdem sie negativ auf das Hantavirus getestet worden war.
Prometheus ist für Fleetwood eines der deutlichsten Beispiele für das Bestreben der DARPA, die angebliche Reaktion auf Infektionskrankheiten weg vom Abwarten auf beobachtbare Krankheitszeichen hin zu einer «prädiktiven» Analyse angeblicher genetischer Veränderungen im menschlichen Körper zu verlagern.
Dies wirft für ihn Fragen darüber auf, inwieweit Regierungen sich bei drastischen Entscheidungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit zunehmend auf Computermodelle, statt auf beobachtbare klinische Beweise stützen könnten.
Dazu gehören:
- Was passiert, wenn ein Computer anzeigt, dass man ansteckend ist, man aber keine Symptome hat?
- Könnten Regierungen auf der Grundlage dieser Vorhersage letztendlich Quarantänemaßnahmen verhängen oder medizinisch eingreifen?
- Und wenn der Computer falsch liegt, wie könnte man das überhaupt beweisen?
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Quellen:
SAM.GOV - Prometheus:
Fleetwood:
DARPA's 2016 'PROMETHEUS' Project: Declare People Contagious Without Symptoms to Enable 'Quarantine' and Medical Interventions - 23. Juli 2026: