
Als Sachverständiger wurde der freie Autor und Mitherausgeber der ungeschwärzten RKI-Protokolle Bastian Barucker angehört, neben sechs weiteren Sachverständigen. Seine Anhörung war deshalb besonders aufschlussreich, weil sie im Anschluss an die Aussagen des Staatssekretärs Dünow in der letzten Sitzung der Enquete über die Weisungsgebundenheit und damit die kommunikative Unfreiheit des RKI erfolgte. Barucker zeigte anhand der RKI-Protokolle auf, dass die Mitarbeiter des RKI entgegen besseren Wissens ihres Krisenstabes entweder selbst falsche Informationen über Corona-Maßnahmen der Öffentlichkeit präsentieren oder vermeiden mussten, Mitglieder der Regierung wie Spahn oder Lauterbach angesichts derer falschen Behauptungen bloßzustellen. Barucker trug in Potsdam in klarer Form die offenen Widersprüche zwischen der ohne jede Evidenz verkündeten medizinischen Maßnahmen der Regierenden und der wirklichen fachlichen Expertise der Wissenschaftler im RKI vor. Auffällig ist, dass das RKI der Einladung in die Enquete in Brandenburg keine Folge leistete, weil es in der Enquete des Bundes eingespannt sei. Dort aber ist Bastian Barucker bisher nicht eingeladen, so dass ein Aufeinandertreffen wohl nicht stattfinden wird. Hier ein Artikel von ihm incl. Stellungnahme als Download sowie der Präsentation.
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